27 April, 2008
Spielbericht: Alu? Standard? Grashüpfer verlieren Topspiel
Posted by John-Sebastian under Niederlage, SpielberichtKirchhörder SC III - Grashüpfer 2:0 (0:0)
Tore: 1:0 (ca. 65.) KSC-Neuner, 2:0 (ca. 80.) KSC-Zehner.
Aufstellung: Beule, Heiner, Arno, Martin P., Andreas, Pascal, Carsten F. (46. Hübschen), Guido B., Oli4 (70. (?) Ralf), Sören, Tanko (75. (?) Carsten S.).
Zuschauer: Peter und Susi, Pintus, Präsident Melle, Achim, Julia, Dorf-Bewohner en masse, Christiane, Komander, Familie Schäfer, Carsten Bodemann, Dr. Jackl, Art, Danni und ihr Bauch, Steffen und Familie, Kirsten und Paula, Jochen und Freundin, Ingo und Freundin, Papa Schulz und bestimmt noch Leute, die ich jetzt vergessen habe. Es waren auf jeden Fall mehr Hüpfer-Fans als Kirchhörder da.
von Sebastian Komander
Im Vorfeld und in Erinnerung an das Hinspiel hatte es natürlich wieder einige Unruhe zwischen den beiden Lagern gegeben, vor allem, weil es da oben in der Tabelle denkbar knapp zugeht. Von an Wäscheleinen hängenden Hundewelpen war da die Rede (also jetzt nicht in echt, sondern nur auf einem Fotos), aber schwamm drüber.
Die Hüpfer wussten, dass ihnen ein schweres Spiel bevorstand, also waren sie schon mal vor den KSClern am Platz an der Kobbendelle, um diesen genau unter die Lupe zu nehmen - es hätte ja sein können, dass ein Tor, oder eine Eckfahne unter falschem Pass am Spiel teilnehmen wollte. Zur allgemeinen Zufriedenheit war dem nicht so und man begnügte sich mit der ein oder anderen Belohnungszigarette vor dem Spiel.
Die Reihen der Hüpferfans wurden unterdessen immer dichter, zu Freunde aller hatte Kirchhörde vorgesorgt und schon mal vor ein paar Jahrzehnten einen begrünten Hang anlegen lassen, der sich perfekt als Tribüne, oder aber bei den kleinsten Hüpfern als “runter-roll-Strecke”, eignete.
Von Beginn an war scheinbar beiden Teams klar, dass sich hier zwei Mannschaften auf Augenhöhe begegneten, denn das Spiel begann mit einem gegenseitigen Abtasten. Bei den Hüpfern ließ vor allem der Abschluss vor dem KSC-Tor zu wünschen übrig. Nach drei Mal Aluminium hörte dann auch der letzte grün-weiße Fan auf zu zählen. Auf der anderen Seite hielt Beule die Gäste vom Olpkebach mit einigen guten Aktionen zwischen den Pfosten im Spiel.
Zum Halbzeit-Tee stand es folgerichtig und verdient (trotz, oder gerade wegen der verpassten Hüpfer-Chancen) 0:0-Untentschieden. Die zweite Hälfte begann wie die erste geendet hatte, GO hatte einige hochkarätige Chancen, doch entweder kam das Alu der Latte, oder aber KSC-Torhüter Rynki dazwischen. Bei knapp 20 Grad und einem staubig-trockenen Ascheplatz ließen dann irgendwann bei beiden Mannschaften die Kräfte nach, bei den Hüpfern zeigte sich das immer häufiger in kleinen Nachlässigkeiten und Abspielfehlern.

Nach einigen haarigen Situationen, die Beule alle standesgemäß entschärfen konnte, kam es dann aber wie es kommen musste. Getreu dem schlauen Fußballspruch: machste vonne die Dinger nicht, bekommste se hinten rein, gingen die Gastgeber zu dem Zeitpunkt verdient mit 1:0 in Führung. Die Folgezeit gestalteten die Grashüpfer wieder besser, konnten aber keine entscheidenden Akzente setzen. Auch die Einwechslungen von Carsten S. und Kiwi-Rückkehrer Ralf brachten keine Besserung.
Knapp zehn Minuten vor Schluss erzielte der KSC das 2:0 nach einem Hin und Her im GO-Strafraum und machte damit den “Sack zu”, bzw. “lutschte den Drops”, oder aber “las die Messe”, je nachdem, was man da am liebsten sagt.
Dann war Schluss, der Schiri glücklich, dass es so ein faires und ruhiges Spiel hatte pfeifen können, die Krichhörder glücklich über ihre gelungene Revanche für die Hinspiel-Niederlage und die Hüpfer zumindest glücklich, dass Dr. Jackl eine eiskalte Kiste Bier dabei hatte und das man jetzt anstatt die 403 nach Wickede nehmen zu müssen in die U43 einsteigen kann. Tolle Stadt, dieses Dortmund.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Kirchhörder verdient gewonnen haben, da sie in der zweiten Hälfte ihre Chancen besser verwertet haben bzw. überhaupt verwerten konnten. Mit dem Ausfall von Art im Sturm und der verletzungsbedingten Auswechslung von Tanko in der zweiten Halbzeit waren die Hüpfer einfach nicht gefährlich genug.
Gewonnen haben die Hüpfer aber trotzdem - und zwar eindeutig - in folgenden Statistiken an diesem schönen Sonntagnachmittag:
- mehr Fans
- mehr Kinder
- mehr Haus- und Hoffotografen
- schnellerer Spielbericht
- mehr Alu-Treffer
- kühleres Bier
Jetzt geht es also in eine umso spannendere Endphase um die Kreisliga-C2 Meisterschaft. Schön, dass sich trotz der Brisanz dieses Spiels alles im sehr fairen Rahmen bewegt hat.
Und zu guter Letzt: Mund abwischen und weiter gehts! . ;)