Pokal


(SU) Endlich wieder Kreisliga C! Auch im Jahr des 30. Vereinsjubiläums gehen die Hüpfer selbstverständlich in der Kreisliga C an den Start. Und los ging es in dieser Saison direkt mit einem Derby gegen den Kirchhörder SC III. Mit brandneuen Trikots und der Ankündigung, ein Fotograf der 11 Freunde käme vorbei. Wenn das keine guten Vorzeichen sind…

Nun ja, der Fotograf war nicht da. Die Trikots schon, und die sind großartig. Aber das war leider im Großen und Ganzen schon das Highlight des ersten Spieltags. Am Ende stand eine verdiente 2:3 Heimniederlage und die Erkenntnis, dass noch einiges zu tun ist.

Vielleicht klappt es ja schon am kommenden Mittwoch, 23. August. Da steht um 19 Uhr das Pokalspiel gegen Westfalia Kirchlinde an. Mit hoffentlich ähnlich vielen Zuschauern auf dem Admiral wie gegen Kirchhörde, natürlich mit den neuen Trikots und mit dem Willen, es in die zweite Runde zu schaffen. Und vielleicht auch mit einem Fotografen…? Findet es raus und seid dabei!

mdemde

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Grashüpfer – Grün-Weiß Kley 3:4 n.V. (2:2, 3:3)

Tore: 0:1 (15.Min), 1:1 Sturmy (20. Min, Kopfball, Sören), 1:2 Komander (30. Min, Lupfer, Sturmy), 2:2 (40. Min), 3:2 (60. Min), 3:3 Roman (70. Min, Kopfball, Conny), 4:3 (100. Min).

Kader: Peitsche – Rü, Ulla, Roman – Peter (60. Conny), Seb, Ollo, Sören, Chrispy (70. Achim) –  Sturmy, Komander (50. Robert).

Zusammenfassung: Der Pokal hat seine eigenen Gesetze, wie die Grashüpfer Spieler im Mittwochabendspiel erfahren sollten. 90 Minuten konnten die Grashüpfer gut gegen den A-Ligisten Grün-Weiß Kley mithalten und hätten beinahe für die Sensation gesorgt, wäre da nicht die Verlängerung gewesen. Nach intensiven 90 Minuten verließen den GO Spielern zunehmend die Kräfte, so dass sich in der 30-minütigen Verlängerung die Spielanteile verstärkt auf die Seite der Grashüpfer-Defensive verlagerten. Nach dem 3:4 in der 1. Hälfte der Verlängerung schafften es die Grashüpfer nicht mehr klare Torchancen herauszuspielen und scheiden somit in der 1.Runde des Pokals – nach ambitionierter Leistung – aus dem Wettbewerb.

Morgen ist die alljährliche GO-Weihnachtsfeier. Die begeht man nicht mal eben so. Da muss man sich vorbereiten. Gott-sei-Dank reicht dafür der eigentliche Tag der Weihnachtsfeier, es ist also noch nicht zu spät. Viele der älteren Hüpfer werden jetzt mit dem Kopf schütteln und sagen „Kennen wa schon, is langweilig!“, aber da wir ja auch Neuzugänge haben, hier eine kleine Bedienungsanleitung für den Tag der Weihnachtsfeier und die Festlichkeit an sich.

Zuerst sei gesagt, dass jeder eine andere Wohlfühlzeit zum Aufstehen am Wochenende hat. Nach dieser sollte man sich richten. Das heißt, dass man versuchen muss, wieder einzuschlafen, wenn man um vier Uhr morgens aufwacht und vor Aufregung kein Auge mehr zu bekommt. In diesem Fall hilft ein großzügiger Schluck aus der Schnapspulle neben dem Bett. Wenn vier Uhr morgens allerdings die Wohlfühlzeit zum Aufstehen ist, dann raus aus den Federn – Zeit für einen Mittagsschlaf sollte dann aber eingeplant werden.

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Obwohl wahrscheinlich auch bessere Vereine in der ersten Runde des Kreispokals dabei gewesen sein sollten, scheint der Autor des folgenden Artikels insgeheim Fan der Hüpfer, oder zumindest des Vereinsnamens zu sein. Wie sonst ließe sich folgende Überschrift erklären: „Grashüpfer sind noch dabei“. Oder aber wir haben mittlerweile eine so weitreichende soziale Bewandtnis, dass wir einfach überschriften-tauglich geworden sind. Is ja eigentlich auch egal, hier der gesamte Artikel, bei dem leider Sörens 2:0-Treffer durch das Raster gefallen ist.

In der Übersicht findet sich dann neben der Überschrift auch noch ein schönes Bild von jemandem (!) mit Grün-Weiß gestreiftem Trikot (alias Trickot, Trigot, Trickott, Trigott). Respekt schon mal dafür, dass die vom RevierSport wissen in was für einem Dress wir spielen – der abgebildete Spieler ist zumindest kein Hüpfer.

Futebole Clube St. Antonio – Grashüpfer – 0:2 (0:1)

Tore: 0:1 (15.) Hübschen, 0:2 (90.+1) Sören.

Aufstellung: Arno, Jan (46. Peter), Dr. Jackl, Volker, Andreas, Matt (45. Sören), Carsten S., Guido B., Icke, Steffen (60. Art), Hübschen.

Zuschauer: Tanko, Oli4, Martin, Martin P.

von Carsten Schäfer

Portugal hat ja noch nicht viel gewonnen. 1966 und 2004 konnte die Fußballnation ihre größten Erfolge zu verzeichnen: Weltmeisterschafts-Dritter und Vize-Europameister. Nun ist auch St. Antonio schon in der ersten Runde des Pokals rausgeflogen. Das liegt auch an der verspielten Art der Fußballinterpretation, die die technisch beschlagenen Südländer aus der Nordstadt zumindest rund um den Mittelkreis exerzierten. Die Grashüpfer spielten dagegen gradlinig, kompromisslos, schnell und erfolgsorientiert. Zudem waren die Hüpfer mit einer Mischung aus jungen und bewährten Spielern gut aufgestellt.

Teilweise sah das Spiel der Hüpfer mit Sicherheit von außen ein bisschen rumpelig aus. Das kann ich nach meinem ersten Spiel nach zwei Jahren nicht beurteilen, schließlich hatte ich zudem noch eine ungemein schwere Bürde zu tragen. Ich sollte als ausgebildeter Flankenläufer in der Mittelfeldzentrale agieren. Aber wenn der Ball dann in direkten Kombinationen das Mittelfeld entsprechend der Vorgabe des Trainers schnell überbrückte, wurde es für die Abwehr der portugiesischen Gastgeber gefährlich. Einer der ersten, lehrbuchreifen Spielzüge führte dann auch direkt zum Führungstreffer durch Hübschen. Wenige Ballkonktakte aus der sicheren Abwehr, ein genauer Pass in den freien Raum von mir und Hübschen konnte sich die Ecke aussuchen. Die Südländer ließen entsprechend die Köpfe hängen, Stockfehler und Gereiztheiten nahmen zu. Mit dem Vorsprung ging es dann zum Pausentee, wie es im traditionellen Jargon der Sportberichterstattung gern mal heißt.

Matt wurde mit einer schmerzhaften Rippenverletzung durch Sören ersetzt. Jan klagte auch über irgendwelche Beschwerden, stellte sich lieber an die Seitenauslinie und gab damit Peter die Chance, das Durchschnittsalter der Hüpfer-Abwehr weiter zu erhöhen. Guido J. wurde Abwehrchef. Volker und ich spielten natürlich durch!

Die zweite Halbzeit ist relativ schnell erzählt. Die Hüpfer konzentrierten sich auf wenige Konter. Steffen wurde nach einer läuferischen Leistung, die an die Tage von Günter Netzer oder George Best erinnerte, durch Art ersetzt, der von Steffens Vorarbeit wenig profitierte. Die Portugiesen drehten noch mal auf und schnürten die Hüpfer in der eigenen Hälfte ein. Arnd sah schon eine Verlängerung im Abendrot dämmern und forderte „Jetzt kämpft endlich!“.

In der Nachspielzeit wurde dann aber alles klar gezogen. Ein feiner Pass von Art und ich hatte freie Bahn auf dem Weg zum Tor der Gastgeber. Viele Gedanken gehen einem natürlich dann durch den Kopf, die Qual der Wahl entsteht. Übersteiger? Einfach flach und genau in die Ecke? Langes rumtänzeln, vertändeln und ganz doof da stehen? Ich entschied mich für eine wenig erfolgreiche Variante und wollte den Torhüter tunneln, was uns aber wenigstens im Spiel hielt. So hatten dann noch Art, Hübschen und letztendlich Sören die Möglichkeit, die Kugel endlich im Tor unterzubringen. Der portugiesische Hüter hatten nach drei Fehlversuchen ein Einsehen und sagte im Ärger über seine Vorderleute nur: „Komm‘, mach‘ ihn rein!“