Unentschieden


Grashüpfer – BSV Fortuna II 1:1 (1:1)

(SU) Kann man nach einem Saisonstart mit sechs Siegen und einem Unentschieden von einem Punktverlust sprechen? Vor der Saison hätten wir wahrscheinlich laut und lange gelacht, aber: Man kann. Zwar war BSV Fortuna ein wirklich guter Gegner, der auch seinerseits einige Torchancen hatte – wenn es ganz dumm gelaufen wäre, hätten die Hüpfer das Spiel auch verlieren können. Schaut man sich aber die Fülle an Torchancen vor allem in der zweiten Halbzeit an, ist der Gedanke an zwei verlorene Punkte nicht völlig abwegig.

Aber manchmal haste halt so Tage… Nee, keine Sorge, ich versuche alle Phrasen elegant zu umschiffen. Sagen wir einfach: Der starke Gästetorwart (mehrmals), das Aluminium (einmal) oder mangelnde Präzision (öfter als uns lieb sein konnte) verhinderten eine Führung und damit auch den Sieg. Der verdient gewesen wäre, aber aufgrund der oben angesprochenen Gästechancen war es letztlich dann auch okay so. Nicht auszudenken, wenn Beule das Ding in der 90. Minute nicht noch rausgefischt hätte. Positiv bleibt auf jeden Fall festzuhalten, dass es fußballerisch von beiden Seiten ein sehr ordentlich Kreisliga-C-Spiel war (sah übrigens auch der Schiedsrichter so), in dem die Hüpfer feldüberlegen waren. Außerdem hat auch der Rückstand in der ersten Halbzeit das Team nicht aus der Bahn geworfen: Nach einigen Minuten erzielten Futti nach starker Kombination das 1:1 (und nicht, wie es im offiziellen Bericht steht, erst Mitte der zweiten Halbzeit. Da fielen leider gar keine Tore mehr). Und wenn das in den nächsten Spielen mit der Chancenverwertung auch wieder besser klappt, sind auch mit dem Ergebnis wieder alle glücklich und zufrieden…

 

Aufstellung

Beule – Tobi W., Jan C., Ulla, Seb – Danny, Oli4, Chrispy, Tobi F., Kelle – Tanko

(Sascha, Robert, Tobi S.)

 

Achtung Asche! Am kommenden Sonntag, 2. Oktober, treten die Grashüpfer beim SuS Hörde an. Schauplatz ist der Sportplatz „Am Schallacker“, Anstoß um 15 Uhr.

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South Dortmund Soccers – Grashüpfer 2:2 (0:0)

(SU) Donnerstagabend, holpriger Ascheplatz im Goystadion, (wieder einmal) umgestaltete Aufstellung – klingt nicht gerade nach einem fußballerischen Leckerbissen? War es auch nicht, aber einen Punkt konnten die Hüpfer dennoch mitnehmen. Und es wäre mehr drin gewesen, denn die Gegentore fielen nach einem individuellen Fehler und nach einer undurchsichtlichen Situation im GO-Strafraum, als nur ein Stürmer der Heimmannschaft schaltete und den Ball ins Tor drosch.

Zwar hatten die Hüpfer nicht allzu viele klare Torchancen, drehten aber nach dem 1:0 Rückstand das Spiel zunächst nach Toren von Danny und Vincent – beide schön vorbereitet durch Ingo. Bis eben zu besagter Unachtsamkeit. Wenn man ehrlich ist, geht die Punkteteilung aber schon irgendwie in Ordnung. Und wenn man noch ehrlicher ist, war das eigentlich ein klassisches 0:0-Spiel. So sind immerhin Tore gefallen, das ist doch auch was!

Aufstellung

Patrick – Martin, Jan C., Ulla, Peter – Danny (Tobi S.), Sören, Daniel, Vincent, Ingo – Beule (Artur)

Am kommenden Sonntag, 3. April, steigt um 15 Uhr das Admiral-Derby: Die Hüpfer spielen zuhause, aber auswärts. Beim FC Wellinghofen, um genau zu sein.

(SU) Sonntag – Mittwoch – Sonntag – Donnerstag; nein, das ist nicht der Anfang einer Logikaufgabe und auch nicht der Dienstplan des Wellinghofer Dorfpfarrers – das ist der momentane Spielrhythmus der Grashüpfer. Englische Wochen sind angesagt. Vier Spiele in elf Tagen, da kommen fast Europapokalgefühle auf.

Den Anfang machte der reguläre Spieltag am 13. März mit dem Auswärtsspiel beim VfB Westhofen III. Für den Endstand von 3:0 für die Gastgeber war hauptsächlich die individuelle Stärke der Offensive von Westhofen ausschlaggebend. Deren Sieg geht im Großen und Ganzen in Ordnung, auch wenn er vielleicht etwas zu hoch ausgefallen ist. Das Spiel war (leider) eher wenig spektakulär.

Wesentlich mehr los war drei Tage später beim Heimspiel gegen TuS Eichlinghofen III. Gegen den zu diesem Zeitpunkt Zweiplatzierten hielten die Hüpfer lange gut mit und dagegen, das entscheidende Tor zum 3:5 Endstand fiel erst kurz vor Schluss durch einen Konter. Davor hatten sich die Hüpfer durch Ingo und zwei (!) Tore von Rü noch einmal bis auf ein Tor herangekämpft. Überhaupt waren Einstellung und Einsatz in diesem Spiel vorbildlich – mit etwas mehr Cleverness und konsequenterer Chancenauswertung wäre ein Punkt drin gewesen!

Den gab es dafür dann am vergangen Sonntag gegen Post und Telekom SV II. Und zwar buchstäblich in der letzten Minute, wodurch sich die Hüpfer wenigstens an diesem Tag einmal für den großen Einsatz belohnt haben. Nach einem 0:2 Rückstand erzielte Tobi F. kurz vor Schluss den Anschlusstreffer, bevor in der Nachspielzeit mein Freistoß von der Mittellinie unter freundlicher Mithilfe des PTSV-Torwarts den Weg ins Netz fand. Wenn auch dann am Ende auch kurios zustande gekommen, war der Punkt aufgrund der Leistung insgesamt auf jeden Fall verdient.

Bevor es dann in die Länderspiel- Osterpause geht (das eigentlich für den Ostermontag angesetzte Spiel gegen Eichlinghofen wurde ja klugerweise vorverlegt), steht am kommenden Donnerstag noch das Auswärtsspiel bei den South Dortmund Soccers an. Anstoß ist um 18.30 Uhr im Goystadion zu Hörde. Infos dazu und Statistiken zu allen erwähnten Spielen findet ihr wie immer auf fussball.de. HhiT!

Grashüpfer – VfB Westhofen III 2:2 (0:0)

(SU) Rote Karte wegen Beleidigung (auch ein halb ausgesprochenes Wort zählt dazu!), Freistoß in der Nachspielzeit wegen des Rufens von „meiner“, der zum Ausgleich führt, im direkten Angriff danach die Chance zur erneuten Führung aus kurzer Distanz vergeben – es hätte besser laufen können in den letzten Minuten… Denn obwohl das Ergebnis über die gesamte Spielzeit gesehen schon in Ordnung geht, war das Zustandekommen dann doch ein bisschen ärgerlich.

Die erste Halbzeit ist schnell erzählt: Die Hüpfer waren leicht überlegen und hatten die besseren Torchancen, die allerdings ungenutzt blieben. Also ging es mit 0.0 in die Pause. Und obwohl Martin extra vor der ersten Viertelstunde der zweiten Hälfte gewarnt hatte, war der Gegner in dieser Zeit deutlich präsenter und erzielte die Führung. Die wiederum drehte Sascha mit zwei Toren in bester Joker-Manier. Das zweite Tor veranlasste den gegnerischen Torwart wohl dazu, seinem Verteidiger sinngemäß zuzurufen, Sascha doch beim nächsten Mal ruhig umzuhauen – was viele nicht mitbekommen hatten, der Schiedsrichter allerdings schon. Der zückte, wie vor dem Spiel angekündigt, für die „Beleidigung“ die rote Karte. Die zahlenmäßige Überlegenheit währte allerdings nur kurz, da sich auch Rü vorzeitig vom Feld begab. Nach einem Zweikampf setzte er zur Beschimpfung seines Gegenspielers an, besann sich in der Hälfte des Wortes, aber: zu spät! Die erste Silbe war entscheidend.

Bereits in der Nachspielzeit klärte der Autor dieser Zeilen kurz vor dem eigenen Sechzehner dann per Kopf einen langen Ball – da sich auch Chrispy auf den Weg zum Ball machte, kündigte ich mich mit einem lauten „meiner“ an. Das erachtete der Schiedsrichter als bestrafungswürdig* und es kam, wie es kommen musste. Den Freistoß bzw. den Abpraller verwertete Westhofen zum Ausgleich. Mit dem letzten Angriff bot sich zwar noch einmal die Chance auf den Siegtreffer, aber das war wohl der Kuriositäten zuviel – Abpfiff, 2:2. Wie gesagt, vom Resultat her in Ordnung, aber irgendwie am Ende doch blöd.

 

Aufstellung

Rene – Ulla, T. Lüder, Völler – D. Lüder, Martin, Daniel, Rü, Sören – Chrispy (Artur, Sascha), Lukas

 

Das nächste Spiel findet am Sonntag, 19. September, um 13 Uhr bei Post und Telekom SV Dortmund II statt. Auf Rasen!

 

*da die Grashüpfer nun schon zum zweiten Mal ein Gegentor durch einen derart verursachten Freistoß kassierten, habe ich mal auf der DFB-Website geschaut, was das Regelwerk so hergibt. Und da kommt interessanterweise eine etwas andere Regelauslegung zutage, als landläufig unter Fußballern und Schiedsrichtern kursiert. Ich zitiere:

„Darf man seinem Mitspieler ‚hab den Ball‘ zurufen; oder ist deshalb das Wort ‚Leo‘ erfunden worden?“

„Alle Zurufe sind erlaubt, wenn die Wortwahl an sich nicht unsportlich oder beleidigend ist.“ AHA! „Meiner“ ist ja wohl kaum beleidigend, maximal besitzergreifend. Und weiter heißt es: „Als unsportliches Verhalten mit Verwarnung und indirektem Freistoß geahndet wird jeder Zuruf an einen Gegenspieler (auch ein Zischlaut), der den Zweck hat, diesen zu täuschen, damit er beispielsweise einen Ball vorbeilaufen lässt.“ Quelle: http://www.dfb.de/schiedsrichter/aktiver-schiedsrichterin/schiedsrichter-faq/

Mit diesen Informationen wirkt der verhängte Freistoß doch ziemlich absurd, da weder eine Unsportlichkeit noch eine Täuschung des Gegenspielers vorlag. Vielleicht sollte der DFB seine Schiedsrichter (und auch die Spieler) in diesen Dingen einmal auf den neuesten Stand bringen!

FC Wellinghofen – Grashüpfer 2:2 (1:0)

(SU) Tolle Leistung im „Admiralderby“ – nach 0:2 Rückstand gegen den FC Wellinghofen konnten die Hüpfer mit einer starken kämpferischen und zum Teil auch spielerisch überzeugenden Leistung einen Punkt „mit nach Hause nehmen“. Und das war verdient, auch wenn der Gastgeber insgesamt mehr vom Spiel hatte, ohne aber viele klare Chancen herausspielen zu können. So fiel dann auch die Führung durch eine Standardsituation: Nach einem Freistoß fast von der Eckfahne köpfte der Wellinghofer Torschütze unhaltbar ein.

Auch nach der Pause war das Spiel offen, selbst wenn Wellinghofen nach gut einer Stunde das 2:0 erzielen konnte. Danach lenkte Uwe mit einer tollen Parade einen Schuss an den Pfosten, auch der anschließende Nachschuss wurde vergeben. Und damit wurde die stärkste Zeit der Hüpfer eingeleitet, die sich jetzt vermehrt Chancen erarbeiten konnten. In der 75. Minute wurde Björn dann im Strafraum klar festgehalten, den Elfer verwandelte der Autor zum Anschlusstreffer. Den Alu-Ausgleich stellte zunächst Tobi her, dessen Volleyschuss der Wellinghofer Torwart an die Latte lenkte. Der umjubelte Ausgleich nach Toren fiel dann in der Schlussminute: Auch hier parierte der Torwart zunächst, und zwar einen Kopfball von Ingo. Den Abpraller schob Kelle dann aber ins lange Eck. Spät, aber vor allem aufgrund des tollen Einsatzes der Hüpfer verdient, war damit der Punkt gesichert, mit dem vorher nicht unbedingt zu rechnen war. Umso schöner, dass es geklappt hat. Darauf ein dreifaches hüpf hüpf…

 

Aufstellung

Uwe – Kelle, Rü, Tobi L. – Oli4, Seb, Björn, Jan C., Ingo – Jan W., Tobi W.

Eingewechselt: Peilo, Ulla

 

Am nächsten Sonntag dürft ihr alle zuhause bleiben. Am Totensonntag ist nämlich spielfrei. (Naja, ihr dürft natürlich trotzdem rausgehen!) In der darauf folgenden Woche, also am 30. November, geht es um 14.30 Uhr zuhause gegen die SpVg Berghofen III.

 

 

Grashüpfer – Post und Telekom SV II 1:1 (0:1)

(SU) Nach den sintflutartigen Regenfällen am Samstag und Sonntagvormittag hätte man mit einer wahren Schlammschlacht rechnen können. Stattdessen zeigte sich der Admiralsplatz aber in nahezu perfektem Zustand (die paar Pfützen auf den Außenbahnen mal großzügig ausgenommen), so dass von Beginn an ein recht ansehnliches Spiel entstand, in dem die Hüpfer anfangs leicht überlegen waren und auch die eine oder andere Chance rausspielten. Das Tor erzielte dann allerdings der Gegner – nach einer Unachtsamkeit tauchte ein PTSV-Spieler frei vor Uwe auf und erzielte die Führung.

Danach machte sich in den Reihen der Grashüpfer eine unnötige Nervosität breit und der spielerische Faden ging ein bisschen verloren. Mit dem knappen Rückstand ging es also in die Pause, aus der die Hüpfer druckvoll zurückkamen. Daraus resultierten eine deutliche Feldüberlegenheit und einige gute Torchancen. Eine davon nutzte Sascha, als er einen langen Pass von Jan Czech zum 1:1 verwertete. Einen Schuss von Björn konnte der Gästetorhüter gerade noch über die Latte lenken, auf der anderen Seite blieben ein, zwei gegnerische Konter erfolglos, so dass das Unentschieden am Ende ein gerechtes Ergebnis war – auch wenn nach der starken zweiten Halbzeit gefühlt noch mehr drin war.

 

Aufstellung
Uwe – Martin, Lüder, Rü – Jan C., Oli4, Chrispy, Jan W., Sören – Björn, Hannes

Eingewechselt: Sascha, Ulla, Artur

 

Am nächsten Sonntag, 28. September, steht erneut ein Heimspiel an: Um 15 Uhr geht es gegen BSV Fortuna 58 Dortmund II.

Kirchhörder SC III – Grashüpfer 2:2 (1:1)

 

Einen sehr verdienten Punkt nahmen die Grashüpfer im letzten Spiel vor der langen Winterpause aus Kirchhörde mit. Nachdem das Spiel aufgrund einiger Verzögerungen in den vorherigen Spielen erst gegen 17 Uhr angepfiffen wurde, entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem der KSC schnell glücklich in Führung ging, als ein zu kurzer Abstoß genau bei einem Kirchhörder Stürmer landete. Auf dem guten Kunstrasen hatten die Hüpfer aber mindestens genauso viel vom Spiel und kamen dank eines allerdings ebenfalls etwas glücklichen – und glücklich verwandelten – Handelfmeters zum verdienten Ausgleich durch Sturmy.

Nach der Pause ging der Gastgeber dann zunächst erneut in Führung. In der 75. Minute stellte Sturmy das Unentschieden mit einem tollen Solo wieder her. Danach hatten die Grashüpfer sogar die besseren Chancen, das Spiel für sich zu entscheiden, aber der Siegtreffer wollte leider nicht fallen. So blieb es bei einem mehr als verdienten Punkt bei einer sehr guten Leistung im zweiten Rückrundenspiel.

 

Aufstellung
Beule – Oli4, Bauer, Rü – Seb, Sturmy, Chrispy, Peilo, Jan Cz. – Jan W., Pintus

Eingewechselt: Andreas, Sascha, Hartmut

Tore

1:0 (2.), 1:1 (19., HE) Sturmy, 2:1 (52.), 2:2 (75.) Sturmy

Tabelle: Nach wie vor Platz 14

 

Weiter im Spielplan geht es übrigens am 16. März 2014. Und natürlich kurzfristig mit der Weihnachtsfeier am kommenden Sonntag! Nur falls das jemand vergessen haben sollte…

Die Grashüpfer wünschen euch allen eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch, äh Hüpf – Hüpft hüpft gut ins neue Jahr!

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